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Der Buchsbaum: Standortwahl, Lichtverhältnisse, Wässern und Düngen
Ideal für den Buchsbaum ist Halbschatten und entsprechend den sonstigen Bedingungen für Immergrüne Laubgehölze.
Buchsbaum wächst als Ausnahme unter diesen aber auch in voller Sonne und gleichzeitig selbst im tiefen Schatten. Er bevorzugt kalkhaltige, durchlässige, aber nicht zu trockene Böden, sofern er nicht in tieferen Bodenschichten an Wasser kommt. Normal düngen, d.h einmal im Frühjahr und einmal im Sommer (August).
Buchsbaum schneiden, wann und wie?
Buchs verträgt jeden Rückschnitt, eignet sich daher auch als Kleinbaum und für Kübel. Er lässt sich sogar auf nur 15 cm Höhe als Beeteinfassung halten. Auch aus Altholz treibt er wieder üppig aus. Manchmal aber auch nicht - vor allem, wenn er als Hecke steht oder bei mangelhafter Vitalität.
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Wichtig: Ab Ende August nicht mehr schneiden, jedenfalls nicht stutzen, sonst treibt er neu aus-> später Neuaustrieb kann vor dem Winter nicht mehr rechtzeitig ausreifen und friert leicht ab.
Mäßiges Auslichten bzw. das Herausnehmen nur einzelner Zweige, ist aber auch nach August problemlos möglich. Buchs kann man zur Verjüngung normalerweise wie z.B. auch eine alte, innen verkahlte Hecke bis ins alte Holz zurückschneiden.
Achtung: mangelhafte Vitalität und/oder extreme Kulturbedingungen können beim radikalen Zurückschneiden im Ausnahmefall zum Absterben der Pflanzen führen. Ggf. empfiehlt es sich, den Schnitt zunächst weniger tief anzusetzen und ihn auf mehrere Jahre zu verteilen.
Im Zweifelsfall sicherheitshalber zunächst nur bis in "fast" altes Holz schneiden, d.h. bis auf die letzten vereinzelt vorhandenen Blätter, wie beispielsweise auch beim Lavendel. Dazu nur an einer kleineren Stelle innen versuchsweise so weit zurückschneiden, wie man eigentlich vorhat, und den Rest der Buchshecke erst dann so weit nachschneiden, wenn dieser Teil ebenfalls wie vorgesehen wieder kräftig austreibt.
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Buchs treibt in der Regel auch aus altem Holz wieder gut aus. Radikalschnitt zum Verjüngen sollte man möglichst bald direkt bei Austriebsbeginn vornehmen, damit die Buchshecke nur kurz unnatürlich zurückgeschnitten aussieht.
Wesentlich sicherer ist es den Buchs erst nach dem Austrieb, etwa im April, zurückzuschneiden. Eine radikal zurückgeschnittene Buchshecke muß gut gepflegt werden. Man soll den Boden nicht austrocknen lassen, am besten mulchen.
Abgestorbene Zweige soll man direkt am Ansatz herausschneiden ohne Zapfen stehen zu lassen, damit die Hecke so schnell wie möglich wieder schön aussieht |
Tipp: Für niedrige Einfassungshecken aus Buchs eignen sich am besten besonders schwachwachsende Sorten, damit man nicht zu häufig nachschneiden muss, um sie klein zu halten und den unschönen starken Schnitt bis ins alte Holz, der die Buchshecke mindestens für etliche Wochen ja wirklich übel verunstaltet, möglichst vermeidet.
Extrem schwachwachsend und daher für Buchseinfassungen beliebt ist zum Beispiel die Buchs Sorte Buxus sempervirens 'Blauer Heinz': Wuchskraft, Wuchsgeschwindigkeit - Jahreszuwachs: Nur ca. 5 cm statt 10-15 cm pro Jahr für normalen Buchs.
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